Die Kosten für eine Augenlasern variieren in Deutschland je nach Laserzentrum und Methode zwischen 850 € und 3000 € pro Auge.

Was kostet eine Augenlaser-Operation 2024?

Kosten AugenlasernDie Kosten werden von Augenärzten erhoben, die routinemäßig Augenlaser-Operationen wie PRK, LASIK, FemtoLASIK, ReLEx SMILE und SMILE PRO durchführen.

Der tatsächliche Preis, den Sie für eine Augenlaser-Chirurgie zahlen, hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Erfahrung und der Ruf Ihres Chirurgen sowie die Art der bei Ihrem Eingriff verwendeten Technologie. Erfahrene Chirurgen mit einer hohen Erfolgsbilanz und einem guten Ruf können höhere Gebühren verlangen, da ihre Expertise und das Vertrauen in ihre Fähigkeiten in der Regel größere Erfolgschancen bieten. Zusätzlich beeinflusst die verwendete Technologie die Kosten erheblich. Moderne und präzisere Verfahren wie Femto-LASIK oder ReLEx SMILE sind oft teurer als herkömmliche LASIK-Methoden. Diese fortschrittlichen Technologien bieten jedoch Vorteile in Bezug auf Sicherheit und Ergebnisse, was den höheren Preis rechtfertigen kann. Patienten sollten sich daher umfassend informieren und verschiedene Optionen abwägen, um die für sie beste Kombination aus Qualität und Kosten zu finden.

Wenn Sie die Kosten für eine refraktive Behandlung selbst tragen müssen, weil Ihre Krankenkasse sie nicht übernimmt, und deshalb auf den Preis achten, sollten Sie möglichst viele Angebote einholen, die inhaltlich vergleichbar sind. Dann ist ein objektiver Vergleich möglich.

Augenlaser-Zentren und Kosten nach Methoden in Deutschland

  • Der Anbieter mit dem niedrigeren Preis steht an erster Stelle auf der Tabelle.
  • Nur die Augenlaser-Zentren, Kliniken oder Privatärzte, deren Augenlaser-Preise auf ihrer Webseite deklariert sind, sind unten aufgeführt.

Bitte wischen Sie die Tabelle auf dem Bildschirm, um weitere Optionen zu sehen.

AnbieterPlatzPRKLASIKFemtoLASIKSMILEPRESBIOPI
Lasikwelt ►Köln0850X125020001750
Augenlasernwelt ►Köln0850X125020001750
Augerlin ►BerlinXX17002250X
Lasik Ulm ►Ulm1450X19902300X
KOOK & PARTNER ►Munchen2200X24502450X
Die Augenpartner ►Multi2000X22502500X
Euroeyes ►Multi1550X210025752900
Lasik Germany ►Multi1125125014502575X
Lasermed ►Multi1590X159026902990
Acuratis ►Ulm1600X21002700X
Smileeyes ►Multi1990X24902750X
Banyai Augen ►Stuttgard1400X220029003150
Care Vision ►MultiX12001550XX
Artemis ►Multi1500X2160XX
Sehkraft ►MultiXX2600XX
LZW laser-Zentrum ►Wiesbaden1000X2100XX
Munich Eye ►Munchen270032004715XX
laserzent. neu-Ulm ►neu-Ulm2000X2600XX
OSG EuroAugenMultiX09902425XX
Aurelios ►Recklinghausen16501650XXX
LasikCare ►München120012001550XX
Inn-Salzach Augen-Z ►Mühldorf1500X2500XX
Augenlaser München ►München1990X2450XX
Laser Eyemunich ►München1995X2160XX
ArtemisKliniken ►Frankfurt0990X1750XX
ALC Laser Center ►Darmstad1100XXXX

Was kostet ein Augenlaser-Eingriff?

Kosten faktören für Augenlasern

Für viele Patienten ist der Preis entscheidend, ob sie sich einer Augenoperation unterziehen wollen. Bei den Kosten für eine Augenlaser-Operation gibt es einige Unterschiede. Vor allem die Methode ist ausschlaggebend für den Preis, aber auch die Erfahrung des Arztes und die Technik, die bei der Augenlaser-Chirurgie zum Einsatz kommt, spielen eine wichtige Rolle bei der Kalkulation der Kosten. Hier finden Sie einen Überblick über das Thema Kosten für eine Augenlaser-Operation.

 Die Kosten für eine Augenlaser-Operation variieren stark und liegen zwischen 850 und 3.000 Euro pro Auge.

Der Hauptgrund für die Kosten einer Augenlaser-Chirurgie liegt in der Technologie und den Operationsmethoden. Und natürlich erhöhen fortschrittliche, anspruchsvolle Technologien und Methoden die Operationskosten.

Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für eine Augenlaser-Operation sind die Kosten. Denn: Soll eine Sehschwäche wie Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit korrigiert werden, müssen gesetzlich versicherte Patienten die Kosten selbst tragen. Für Privatversicherte gelten andere Regeln, weshalb es sich für sie lohnt, mit einem Angebot an die Krankenkasse heranzutreten und die Kostenübernahme zu beantragen.

Wenn Sie die Preise und Kosten für Augenlasern vergleichen, werden Sie schnell große Unterschiede feststellen. In diesem Leitfaden erläutern wir die wichtigsten Faktoren, die den Preis einer refraktiven Behandlung beeinflussen, und geben Tipps, wie Sie möglicherweise Geld sparen können.

Augenlaser-Chirurgie: Gründe für unterschiedliche Preise

1. Methode und Verfahren

Den größten Einfluss auf die Kosten einer Augenlaser-Behandlung hat die verwendete Behandlungsmethode.

Je nach Verfahren beginnen die Preise pro Auge bei etwa 850 Euro für eine PRK, 1.000 Euro für LASIK, 1.250 Euro für Femto-LASIK und 2.000 Euro für Relex Smile. Im Folgenden erfahren Sie, warum es selbst bei gleichen Behandlungsmethoden erhebliche Preisunterschiede geben kann.

2. Der Einfluss der Patientenanzahl auf die Kosten einer Augenlaser-Behandlung.

Spezialisierung auf die Kosten für Augenlaser- und Lasik-BehandlungenSkaleneffekte / Kostenreduktion durch Menge: Kliniken, die eine große Zahl an Behandlungen durchführen, können Skaleneffekte nutzen. Dies bedeutet, dass sie die Kosten je Behandlung senken können, da fixe Kosten wie für Geräte, Miete und Gehälter auf eine größere Patientenzahl verteilt werden.

Einkaufsvorteile / Verhandlungsmacht: Größere Kliniken mit vielen Patienten können günstigere Preise beim Kauf von Geräten und Verbrauchsmaterialien verhandeln, was zu niedrigeren Kosten führt, die an die Patienten weitergegeben werden können.

Standardisierung der Abläufe: Kliniken, die viele Lasereingriffe vornehmen, verfügen oft über standardisierte Prozesse, die effizienter sind und die Dauer der Operationen verkürzen können. Diese Effizienz kann zu geringeren Kosten für die Patienten führen.

Spezialisierung: Ein hohes Patientenvolumen ermöglicht es Chirurgen, sich auf spezielle Eingriffe zu spezialisieren, was eine höhere Pflegequalität bei gleichzeitiger Kostenreduktion ermöglichen kann.

Marketing und Empfehlungen: Eine Klinik, die viele Patienten behandelt, kann auch von Weiterempfehlungen profitieren, was die Notwendigkeit von Marketinginvestitionen reduzieren kann. Diese Einsparungen können ebenfalls zu günstigeren Preisen führen. Spezialisierte Kliniken können ihre Marketinganstrengungen auf eine spezifische Zielgruppe ausrichten, was effektiver sein kann als breit gefächerte Kampagnen. Auch dies kann zu Kosteneinsparungen führen.

Wettbewerbsfähigkeit: In einem Markt mit vielen Anbietern kann der Wettbewerb dazu führen, dass Kliniken, die viele Operationen durchführen, ihre Preise senken, um für Patienten attraktiver zu sein.

3. Die Auswirkungen der Spezialisierung auf die Kosten für Augenlaser- und Lasik-Behandlungen.

Brille weg

Steigerung der Effizienz durch FokussierungDurch die Spezialisierung auf Laser-Augenchirurgie können Kliniken häufig von optimierten und effizienteren Prozessen profitieren. Durch die wiederholte Durchführung desselben Verfahrens können sie Prozesse standardisieren und Zeit einsparen, was zu einer Reduktion der Kosten führen kann.

Senkung operativer Kosten: Spezialisierte Kliniken können operative Kosten minimieren, indem sie ausschließlich in spezifische Geräte und Fachpersonal für die Laser-Augenchirurgie investieren. Diese Kosteneinsparungen könnten an Patienten weitergegeben werden.

Zielgerichtetes Marketing: Spezialisierte Kliniken können ihre Marketinganstrengungen gezielt auf eine spezifische Zielgruppe ausrichten, was gegenüber breit gefächerten Kampagnen effektiver sein kann und zu Einsparungen führen könnte.

Expertise und Reputation: Eine auf Laser-Augenchirurgie spezialisierte Klinik kann sich einen Ruf für herausragende Leistungen in diesem Bereich erarbeiten, was die Nachfrage erhöhen kann, ohne dass die Preise gesenkt werden müssen.

4. Lasersysteme und Wartung

Visumax 800

Weitere Punkte, die sich auf die Kosten einer Augenlaser-Behandlung auswirken können, sind das verwendete Lasersystem und die Wartungsintervalle der Laser. Gerade Billiganbieter verwenden manchmal ältere Modelle, die zwar billiger in der Anschaffung sind, aber technisch nicht auf dem neuesten Stand. Ein Blick auf die kHertz-Zahl verrät unter anderem, wie modern das verwendete Femto-Lasersystem ist. Aktuelle Femtosekundenlaser arbeiten mit 150 (Intralase FS150), 200 (Wavelight FS200), 500 (Visumax 500), 2000 (Visumax 800) kHertz gewebeschonend.

Der andere Punkt ist, welche Generation des Lasersystems des Herstellers im Operationssaal verwendet wird und wann dieses Lasersystem aktualisiert wurde. Jedes neue Update bringt mehr Präzision, Genauigkeit und Sicherheit für die Operation. Der 150FS wird zum Beispiel seit mehr als 10 Jahren nicht mehr vom Hersteller aktualisiert und verwendet eine 10 Jahre alte Technologie. Im Gegensatz dazu ist der Visumax 800 ein neuestes Gerät in der Femtosekundenwelt von der Firma Zeiss und wird regelmäßig aktualisiert.

Ist das Lasersystem in der Lage, die modernsten Methoden wie ReLEx SMILE- SMILE PRO durchzuführen? Das einzige Lasersystem, das die SMILE-Operation durchführt, ist der Visumax der Firma ZEISS.

Für den Excimerlaser sollte auch der Eyetracker nicht veraltet sein, der gängige Wert liegt hier bei 1050 Hertz, was bedeutet, dass die Bewegungen des Auges 1050 mal pro Sekunde überprüft werden und der Laser gegebenenfalls automatisch korrigiert werden kann. Die Leistung eines Excimer-Lasers sollte im Bereich von 250 bis 500 Hertz liegen. Grundsätzlich gilt: Je höher der Wert, desto schneller arbeitet das System und desto kürzer ist die Behandlungszeit. So wird die Hornhaut während des Eingriffs nicht ausgetrocknet und das Ergebnis ist besser.

Auch die Wartung sollte nicht vernachlässigt werden. Sie kostet pro Laser und Jahr ca. 25.000-30000€ (Vollversorgung durch den Laserhersteller) Euro und garantiert eine einwandfreie Funktion. Gerade bei Augenlaseroperationen im Ausland kann es vorkommen, dass Anbieter die vorgeschriebenen Wartungsintervalle nicht einhalten, was zu Ungenauigkeiten und schlechteren Ergebnissen in der Qualität führen kann.

5. Die Erfahrung des Arztes

Die Erfahrung des Arztes hat einen Einfluss auf die Kosten der Operation.

Der Ruf sollte jedoch nicht der Grund für einen hohen Preis sein. Der Preis schwankt auch unnötigerweise je nach dem Markennamen oder dem Ruf des Arztes oder Zentrums.

Da ein Augenarzt kein Zertifikat für die Durchführung von Augenlaseroperationen benötigt, kann ein Arzt, der zwar für die Kataraktchirurgie bekannt ist, aber keine Erfahrung auf dem Gebiet der Laserchirurgie hat, die Laseroperation durchführen. Berühmt zu sein ist also nicht gleichbedeutend mit Erfahrung in der Augenlaserchirurgie.  Besser ist es, einen Arzt ausfindig zu machen, der speziell auf dem Gebiet der refraktiven Chirurgie tätig ist und jährlich mehr als 1000 Augenlaseroperationen durchführt. Aber natürlich sollte man es mit dem Preis nicht übertreiben.

6. Inklusivleistungen vergleichen

ErfahrungEin weiterer wichtiger Punkt, der bei Preisvergleichen oft vernachlässigt wird, aber für das Endergebnis von Bedeutung sein kann, sind die Inklusivleistungen – insbesondere im Rahmen der Voruntersuchung. Zusätzlich zu den erforderlichen Standarduntersuchungen sollten einige genauere Messungen durchgeführt werden, die ein besseres Verständnis der Augen ermöglichen und Augenkrankheiten erkennen lassen. Solche umfangreichen Voruntersuchungen können zu einem anderen Preis angeboten werden. Während diese ausführliche Voruntersuchung in einem Augenlaserzentrum schon für 40 Euro möglich ist, kann sie in einer Augenklinik oder bei einem privaten Augenarzt zwischen 200 und 400 Euro kosten.

Bei den Inklusivleistungen sollten Patienten auch darauf achten, ob eine erneute Laserbehandlung im Preis enthalten ist. Manchmal kann es vorkommen, dass das gewünschte Ziel bei der ersten Behandlung nicht erreicht wurde und noch ein kleiner Wert übrig bleibt. Ein kleiner Prozentsatz der Patienten (weniger als 5 %) profitiert nach einem ersten refraktiven Eingriff (z. B. LASIK) von einem Laserverfahren zur Feinabstimmung, weil nach der ersten Operation eine Restkurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus verbleibt. Einige Ärzte bieten dann kostenlose Nachbehandlungen an

Die Patienten sollten auch die Anzahl der im Preis inbegriffenen Nachuntersuchungen nicht außer Acht lassen. Um Kosten zu sparen, können die Anbieter die Zahl der Nachkontrollen auf zwei oder drei beschränken. Sinnvoll sind jedoch vier bis fünf Kontrollen, um sicher zu sein, dass die Wunde gut heilt und die Sehschärfe auch nach längeren Zeiträumen von drei bis sechs Monaten erhalten bleibt.

Sie sollten auch auf mögliche Zusatzkosten achten. Die Patienten müssen die Kosten für die Medikamente in der Regel selbst tragen; sie liegen in der Regel zwischen 50 und 100 Euro. 

7. Stadt und Region

Auch die Stadt oder Region, in der sich die Augenklinik oder Arztpraxis befindet, spielt mitunter eine Rolle bei den Kosten. Wer sich in München oder Hamburg behandeln lässt, muss in der Regel mit etwas höheren Preisen rechnen als Patienten in Berlin, Köln usw. Auffällig ist, dass sich vor allem in den Grenzregionen viele Patienten aus Dänemark, Österreich und der Schweiz behandeln lassen – diese Kliniken haben ihre Preise an ihre Kunden angepasst. Wer Geld sparen will, sollte sich zunächst über die Preise in verschiedenen Regionen informieren und ausrechnen, ob eine Behandlung in Köln trotz Anreise und Übernachtung günstiger ist als in Süddeutschland.

8. Preise hängen von schlechter Sehkraft ab

Eigentlich sollte das keine Rolle spielen, und fast 70 % der Augenlaser-Zentren berechnen keine zusätzlichen Kosten für die Brechkraft des Auges. Ein kleiner Prozentsatz der Chirurgen richtet seine Preise für Augenlaser-Operationen jedoch nach der Stärke der Sehstärke. Bei dieser Art der Preisgestaltung zahlen Patienten mit einer stärkeren Verschreibung mehr als Patienten mit einer schwächeren Verschreibung. So kann beispielsweise die Behandlung einer Kurzsichtigkeit mit -1 Dioptrie schon für 800 Euro möglich sein, während die Operation einer Kurzsichtigkeit mit -7 Dioptrien beim gleichen Anbieter über 2.000 Euro kosten kann. Daher ist es für Patienten mit höheren Brechungsfehlern ratsam, direkt in der Klinik nachzufragen, ob der Schweregrad der Sehschwäche einen Einfluss auf den Behandlungspreis haben kann. 

9. Termine und Erreichbarkeit

Obwohl refraktive Verfahren besonders sicher sind und schwerwiegende Komplikationen selten sind, ist es wichtig, einen direkten Ansprechpartner zu haben, der im Notfall immer erreichbar ist.

Ist die Augenlasern-Behandlung die Investition wert?

Ist die Augenlasern-Behandlung die Investition wert?

Lohnt sich die Investition in die Augenlasern-Behandlung auf Dauer? Aus rein wirtschaftlicher Sicht ergibt sich in der Regel eine „erhebliche“ Ersparnis durch den Wegfall von Brillengläsern oder Kontaktlinsen. Im Laufe der Jahre können sich diese Kosten aber durchaus summieren.

Designerfassungen, Kontaktlinsen, Linsenlösungen, Augenarztbesuche und verschreibungspflichtige Sonnenbrillen können in nur wenigen Jahren Tausende von Euro übersteigen.

Laut der in der Zeitschrift Clinical Ophthalmology veröffentlichten Studie entsprechen die Kosten für eine Augenlasern-Behandlung in etwa den Kosten für acht bis zehn Jahre Brille oder Kontaktlinsen plus Augenuntersuchungen.

Auch die Vorteile für die Lebensqualität sind zu berücksichtigen. Die Augenlasern-Behandlung ist die einzige Investition, die Sie tätigen werden, die sich in jedem wachen Moment Ihres Lebens auszahlt.

Ratenzahlung durch Finanzierungspartner

Einige Anbieter arbeiten auch mit bestimmten Finanzierungspartnern zusammen, die Ratenzahlungen zu einem niedrigen Zinssatz ermöglichen. Die Finanzierung einer Augenlaserbehandlung kann in der Regel innerhalb eines Zeitraums von sechs bis 72 Monaten abgeschlossen werden.

Einer dieser Finanzierungspartner ist zum Beispiel die EOS Health AG , die einen Ratenzahlungsservice ausschließlich für medizinische Leistungen anbietet. Sie bestimmen die Laufzeit und die monatliche Höhe selbst. Die Grundvoraussetzungen für einen Kredit bei medipay sind Volljährigkeit, eine einwandfreie Bonität, der Hauptwohnsitz in Deutschland und ein regelmäßiges Einkommen. Eine weitere Voraussetzung für den medipay-Service ist, dass der behandelnde Arzt als Partner bei medipay registriert ist. Erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob dies der Fall ist.

Wenn der behandelnde Arzt ein registrierter Partner bei medipay ist und alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie bei medipay ganz einfach online einen Finanzierungsantrag stellen. Wenn der Kredit nach Prüfung der Unterlagen bewilligt wird, müssen Sie sich um nichts mehr kümmern. Sobald die Zahlungsverpflichtung für die Augenlaserbehandlung eintritt, erfolgt die Auszahlung über medipay direkt an den behandelnden Arzt.

Steuererklärung: Augenlaser-Operationen sind steuerlich absetzbar

Die gängigen Augenlaser-Methoden sind wissenschaftlich anerkannte Verfahren und gängige Heilmethoden bei Fehlsichtigkeit. Deshalb erkennt die Finanzverwaltung Augenlaser-Operationen als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG an und macht sie in der Steuererklärung absetzbar. Dies ist ohne Vorlage eines amtsärztlichen Attests möglich.

Augen lasern und die Krankenkassen

Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen

Die Kostenübernahme für Augenlaser-Behandlungen gehört in der Regel nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen wie Barmer, AOK oder Techniker Krankenkasse, da Augenlaser-Behandlungen in der Regel nicht als medizinisch notwendig angesehen werden und von den Kassen in die Kategorie Schönheit oder Lifestyle eingestuft werden. Diese Ansicht ist jedoch umstritten, denn nur eine Augenlaser-Korrektur oder eine Linsenimplantation kann eine Fehlsichtigkeit dauerhaft korrigieren. Mit Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen wird diese nur vorübergehend korrigiert. Insbesondere wer unter einer Unverträglichkeit gegenüber Brillen oder Kontaktlinsen leidet, hat oft einen medizinischen Bedarf, da die einzige Möglichkeit der Korrektur eine Operation ist. Deshalb wurde bereits in mehreren Fällen gerichtlich festgestellt, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Behandlung ganz oder teilweise übernehmen muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kosten ohne Rechtsstreit übernommen werden, ist derzeit jedoch sehr gering.

Was bedeutet „medizinische Notwendigkeit“?

Die medizinische Notwendigkeit einer Augenlaser-Behandlung ist die Grundlage für die Erstattung der Kosten durch die Krankenkassen. Die Beurteilung wird von einem Augenarzt vorgenommen und muss der Versicherung schriftlich vorgelegt werden. Diese entscheidet dann, inwieweit die Notwendigkeit den Bedingungen für die Kostenübernahme in der Police entspricht.

Eine Augenlaser-Behandlung kann aus verschiedenen Gründen medizinisch notwendig sein. Dazu gehören zum Beispiel:

Brillenunverträglichkeit:  Eine Brillenunverträglichkeit kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden und macht sich oft erst nach dem Erhalt einer neuen Brille bemerkbar. Wenn beispielsweise ein großer Dioptrien unterschied zwischen den Augen besteht, können Probleme beim räumlichen Sehen oder unzumutbare Druckstellen auftreten.

Unverträglichkeit von Kontaktlinsen:  Häufige Ursachen für eine Kontaktlinsenunverträglichkeit sind z. B. Allergien oder langes oder falsches Tragen der Linsen. Zu den Symptomen gehören häufig trockene und gerötete Augen. Experten schätzen heute, dass die Komplikationen, die durch langjähriges Tragen von Kontaktlinsen entstehen, manchmal höher sind als bei einer Augenlaser-Korrektur.

Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen

Viele private Krankenversicherungen übernehmen in ihren neuen Verträgen die Kosten für eine Augenlaser-Behandlung ganz oder teilweise. Aber auch wenn die Kostenübernahme in Ihrem Versicherungsvertrag nicht ausdrücklich erwähnt ist und Sie eine Behandlung in Erwägung ziehen, können Sie zunehmend auf das Wohlwollen der Versicherung hoffen. Aufgrund der aktuellen Rechtsprechung werden Augenlaser-Behandlungen von den privaten Krankenversicherungen zunehmend als erstattungsfähig angesehen, auch ohne eine spezielle Klausel. Dafür muss in der Regel gelten, dass die Durchführung der Behandlung den Einsatz von Brillen oder Kontaktlinsen überflüssig machen kann oder dass eine medizinische Notwendigkeit besteht.

Nach einem Urteil des IV. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 28. März 2017 ist die Fehlsichtigkeit eine Krankheit. Demnach sind private Krankenversicherungen verpflichtet, Augenlaser-Behandlungen zu bezahlen, da das Tragen von Brillen und Kontaktlinsen keine medizinische Behandlung darstellt.

PKV muss die Kosten für Augenlaser-Operationen übernehmen

Die Kostenübernahme durch die privaten Versicherungen erfolgt in der Regel auf Kulanzbasis. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die die Chance auf eine Kostenübernahme erhöhen. So kommt es häufig vor, dass der erste Antrag bei der privaten Krankenversicherung abgelehnt wird, weil man sich nur die Versicherungspolice ansieht. In diesem Fall kann der Antrag zur erneuten Prüfung eingesandt werden, was in der Regel bedeutet, dass er von Fall zu Fall geprüft wird und dem Antragsteller ein persönlicher Ansprechpartner zugewiesen wird. Dieses Verfahren kann einige Wochen dauern, ist aber oft erfolgreich.

Grundsätzlich gilt: Wer höhere Beträge zahlt, hat oft Vorteile bei der Kostenübernahme. Außerdem sollte der Antragsteller hartnäckig bleiben und hartnäckig argumentieren. Auch die Versicherungen haben in der Regel kein Interesse an einem Rechtsstreit.

Nach aktueller und inzwischen gefestigter Rechtsprechung haben Privatversicherte einen Rechtsanspruch auf Übernahme der Behandlungskosten durch ihre Krankenkasse. Neben zahlreichen Land- und Amtsgerichten hat auch der Bundesgerichtshof die Kostenübernahme von Augenlaser-Behandlungen durch private Krankenversicherungen (PKV) gebilligt. Dies wurde in einem neuen Urteil des Landgerichts Dortmund erneut bestätigt.

Ablehnungsbegründungen sind falsch

Die Krankenkassen zeigen sich von ihrer kreativen Seite, wenn es um die Begründungen für die Ablehnung der Kostenübernahme durch die privaten Krankenversicherungen geht. Versicherte sollten sich davon aber nicht abschrecken oder entmutigen lassen, denn nach aktueller Rechtslage muss der Krankenversicherer die Kosten der Behandlung nach den Rahmenbedingungen des vom Patienten gewählten Tarifs übernehmen.

Falscher Grund: Fehlsichtigkeit ist keine Krankheit

Einer der häufigsten Gründe für die Ablehnung der Kostenübernahme ist die Behauptung, Fehlsichtigkeit sei keine Krankheit. In der Tat können private Krankenversicherungen die Übernahme von Behandlungskosten auch dann verweigern, wenn keine Krankheit vorliegt. Im Falle einer Augenlaserbehandlung zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit ist diese Argumentation jedoch falsch. So ist ein Versicherer nicht berechtigt, die Kostenübernahme wegen zu geringer Korrekturwerte zu verweigern, denn nach § 1 Abs. 2MB/KK ist jede korrigierungsbedürftige Fehlsichtigkeit eine Krankheit.

Demnach ist ein „anormaler, unregelmäßiger körperlicher oder geistiger Zustand“ nach ärztlichem Gutachten eine Krankheit im Sinne der Versicherungsbedingungen. Eine Fehlsichtigkeit liegt vor, wenn die Sehkraft des Patienten von dem Wert 0,0 Dioptrien abweicht. Dies gilt insbesondere für die Alterssichtigkeit, denn die Alterssichtigkeit ist eine altersbedingte Erkrankung, die im Sinne der Definition einer Krankheit (anormaler, regelwidriger körperlicher oder geistiger Zustand) unter den Versicherungsschutz fällt.

Falsche Rechtfertigung: Fehlende medizinische Notwendigkeit

Ebenso argumentieren viele Versicherer, die LASIK sei medizinisch nicht notwendig. Auch diese Behauptung ist falsch. Der Bundesgerichtshof hat vor einigen Jahren allgemeinverbindlich festgelegt, wie die medizinische Notwendigkeit im Versicherungsfall definiert ist. Nach dem BGH ist die Behandlung medizinisch notwendig, wenn sie nach objektiven medizinischen Befunden und Erkenntnissen vertretbar ist. Voraussetzung ist, dass die Behandlungsmethode geeignet ist, die Krankheit zu heilen oder zumindest zu lindern, und dass der Erfolg der Behandlung vorhersehbar ist. Dazu ist die LASIK geeignet – wie auch alle anderen refraktiv-Chirurgischen Behandlungsmethoden wie Relex Smile und Linsenoperationen.

Kostenlose Rechtsberatung für Privatversicherte

Als privat versicherte Person haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Erstattung der Kosten für eine Laser-Augenbehandlung. Wenn Sie bereits ein Ablehnungsschreiben von Ihrer Krankenversicherung erhalten haben oder sich über die rechtliche Lage informieren möchten, ist es ratsam, einen Fachanwalt für Versicherungsrecht zu kontaktieren. Die bundesweiten Fachanwaltskanzleien für Versicherungsrecht haben bereits mehr als 700 LASIK-Patienten erfolgreich dabei unterstützt, ihren Erstattungsanspruch durchzusetzen – das entspricht einer Erfolgsquote von 97%. Die Erfahrung hat gezeigt, dass außergerichtlich gute Ergebnisse erzielt werden können, wenn die Versicherungsgesellschaft mit rechtlich fundierten Argumenten konfrontiert wird.

Wie wahrscheinlich ist es, dass meine private Krankenversicherung die Kosten übernimmt?

In der Regel beruht die Kostenübernahme durch private Versicherungsunternehmen auf Kulanz. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die die Chance auf eine Kostenerstattung erhöhen. So kommt es häufig vor, dass der erste Antrag bei der privaten Krankenversicherung abgelehnt wird, weil man sich nur die Versicherungspolice ansieht. In diesem Fall kann der Antrag zur erneuten Prüfung eingesandt werden, was in der Regel bedeutet, dass er von Fall zu Fall geprüft wird und dem Antragsteller ein persönlicher Ansprechpartner zugewiesen wird. Dieses Verfahren kann einige Wochen dauern, ist aber oft erfolgreich.

Wie stelle ich meinen Krankenversicherungsantrag?

Sie vereinbaren einen Beratungstermin im gewünschten Augenlaser-Zentrum.

Bei der Erstberatung erhalten Sie einen Kostenvoranschlag für die vorgeschlagene Methode vor Ort.

Sie reichen das Antragsschreiben, den Kostenvoranschlag und ggf. Bescheinigungen Ihres Augenarztes bei der Krankenkasse ein.

Tipp: Der finanzielle Aspekt, der ins Spiel kommt, wenn Sie keine Brille oder Kontaktlinsen mehr brauchen, kann auch bei der Beantragung einer Krankenversicherung hilfreich sein. Da die meisten Krankenkassen eine jährliche Erstattung der Kosten für Sehhilfen von bis zu mehreren hundert Euro anbieten, kann eine Rechnung, aus der der durch die Augenlaserbehandlung eingesparte Betrag hervorgeht, hilfreich sein.

Nach der Antragstellung warten Sie entweder auf die Genehmigung der Krankenkasse oder Sie gehen direkt zur Voruntersuchung und zum Eingriff. Sobald Sie eine neue Sehkraft haben, können Sie sich auf die Kostenerstattung freuen.

6 wichtige Fragen, die Sie Ihrem Chirurgen zu den Eingriffspreisen stellen sollten.

6 wichtige Fragen, die Sie Ihrem Chirurgen zu den Eingriffspreisen stellen sollten.

Wenn Sie mit Ihrem Chirurgen über die Kosten sprechen, fragen Sie:

  • Was ist inbegriffen?
  • Was ist nicht?
  • Kann ich ein schriftliches Angebot mit allen Einzelheiten erhalten?
  • Gilt der angegebene Preis für ein Auge oder für beide Augen? (Technisch gesehen entspricht ein Eingriff einem Auge, auch wenn beide Augen am selben Tag korrigiert werden.)
  • Was muss ich bezahlen, wenn Komplikationen auftreten oder eine Vergrößerungsoperation notwendig wird?
  • Wie viele Nachuntersuchungen muss ich machen und was kosten sie mich?